Kandinsky - SHTF - Schauspielhaus

Am 14. April 2022 feierte das neue Stück von Kandinsky namens "SHTF" Premiere im Schauspielhaus. Darin wird die Frage behandelt, wie die Menschen mit dem Ende der Welt leben können.


Ein "safe space"?

Wir befinden in der Zukunft in einer nicht genauer definierten Gegend. Dessen Lage wurde strategisch gewählt, um Schutz zu bieten. Hier sollen neuartige, unterirdisch gelegene Bunker verkauft werden. Eine dazugehörige massive Panzertür soll das Eindringen von Wasser, Luft und Gas verhindern.


Katastrophenschutz 

Den möglichen Bewohnern der Abteile, die zum Angebot stehen, wird der Schutz vor sämtlichen Katastrophen, wie nuklearen Explosionen, Unwetter oder chemischen Angriffen geboten. Auch vor einer Pandemie soll man hier sicher sein.


Überleben muss man sich leisten können 

Lucas wird beauftragt eben jene Schutzbunker an Superreiche zu verkaufen. Er wendet Lügen und Ausreden an, um Käufer an Land zu ziehen. Ihm wird schließlich klar, dass er eigentlich das nackte Überleben an den Mann und die Frau bringen soll. 


Fazit

Mit "SHTF" ist Kandinsky ein durchaus interessantes Stück gelungen. Es wird die aktuelle Pandemie Situation thematisiert in Verbindung mit anderen nicht ganz so unmöglichen Katastrophenszenarien. So grotesk es auf der Bühne scheinen mag, es hat doch auch einen gewissen Realitätsbezug.


Autorin: Isabel Victoria 


"SHTF" ist noch bis 7. Mai 2022 im Schauspielhaus zu sehen 


FotoCredit: ©Susanne Einzenberger

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