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Viva la Vida - A Tribute to Frida Kahlo - Enrique Gasa Valga - Museumsquartier Wien

 

In „Viva la Vida – A Tribute to Frida Kahlo“ verschmelzen Tanz, Musik und theatralische Inszenierung zu einem sinnlichen Gesamterlebnis, das im MuseumsQuartier Wien die Bühne in ein lebendiges, emotionales Universum verwandelt. Zwischen 13. und 18. Jänner 2026 feiert die preisgekrönte Produktion die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer der faszinierendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts – Frida Kahlo – und lädt das Publikum ein, die Widersprüche und die farbenfrohe Energie ihres Schaffens in Bewegung und Klang nachzuempfinden. 

 

Tanztheater als Lebensspiegel

Im Zentrum der Produktion steht die Choreographie des international renommierten Enrique Gasa Valga, der mit seinem Ensemble Frida Kahlos Leben in 14 eindringlichen Szenen choreografisch nachzeichnet. Ausgangspunkt ist dabei nicht nur ihr künstlerisches Werk, sondern vor allem ihre Lebensgeschichte, die von körperlichem Schmerz, emotionaler Zerrissenheit und einer unerschütterlichen Lebenslust geprägt war. Auf der Bühne wird dies in eine kraftvolle Bewegungssprache übersetzt, die sich aus intimen Solis und dynamischen Ensemble-Passagen zusammensetzt.

 

Musikalische Ekstase und kulturelle Verweise

Ein besonders starkes Element der Produktion ist die musikalische Unterstützung. Eine siebenköpfige Live-Band interpretiert Boleros, Tangos und traditionelle mexikanische Lieder neu und schafft eine Klangwelt, die Kahlos Emotionen und kulturelle Wurzeln unmittelbar erfahrbar macht.  

 

Ikonische Bilder und symbolische Besetzung

Die Visualität der Inszenierung greift bekannte Motive aus dem Werk der Künstlerin auf, allen voran das berühmte Gemälde „Die zwei Fridas“, welches in der Inszenierung durch die doppelte Besetzung der Protagonistin interpretiert wird. Diese künstlerische Entscheidung unterstreicht die Dualität von Fridas Persona: öffentliche Selbstinszenierung und innerer Kampf. 

 

Fazit

„Viva la Vida – A Tribute to Frida Kahlo“ ist eine poetische Hommage an eine Künstlerin, deren Werk und Leben noch heute einen tiefen Widerhall finden. Durch die Verschmelzung von Bewegung, Musik und Bildsprache gelingt es der Produktion, Kahlos komplexe Persönlichkeit lebendig werden zu lassen.

 

Weitere Termine und Tickets

 

Autorin: Isabel Victoria

 

FotoCredits: Mariu Mueller

 

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