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Wiener Brut mit Katharina Straßer und Yasmo - die besten jahre - Stadtsaal Wien

 

Im Wiener Stadtsaal versammelte sich am 19. März 2026 die Wiener Brut rund um Katharina Hohenberger gemeinsam mit Katharina Straßer und Yasmo zu einem besonderen Abend. Anlass war das 22-jährige Bestehen der Formation, das mit einer energetischen Mischung aus Chanson, Wienerlied und zeitgenössischem Zugriff gefeiert wurde.

 

Drei Stimmen, ein Puls

Der Abend lebte von der Konstellation dreier Frontfrauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und gerade deshalb so gut harmonieren. Katharina Hohenberger führte mit charmanter Selbstverständlichkeit durch das Programm, während Katharina Straßer ihre theatererprobte Präsenz einbrachte und Yasmo mit poetischer Schärfe und rhythmischer Präzision überzeugen konnte.

 

Zwischen Tradition und Gegenwart

Musikalisch bewegten sich „die besten jahre“ entlang einer bewusst unscharfen Linie: Wienerlied trifft auf Jazz, Chanson auf Spoken Word. Die Wiener Brut griff dabei immer wieder auf Bekanntes zurück, jedoch nie ohne Brechung. Alte Melodien wurden ironisch gespiegelt, neu kontextualisiert und mit einem zeitgenössischen Blick versehen. 

Die Vergangenheit wurde nicht museal konserviert, sondern als Material begriffen, das sich formen, dehnen und hinterfragen lässt. 

 

Wiener Schmäh mit Haltung

Was den Abend letztlich prägte, ist jener schwer greifbare „Wiener Schmäh“, der hier jedoch nie ins Beliebige kippt. Humor dient nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug: um gesellschaftliche Brüche sichtbar zu machen, um Nähe herzustellen, um Distanz zu schaffen. 

Die Texte bejahen das Leben, ohne seine Widersprüche zu glätten. Zwischen Leichtigkeit und Ernst entstand ein Spannungsfeld, das den Abend über zusammenhalten konnte.

 

Fazit

„die besten jahre“ war kein retrospektiver Blick zurück, sondern ein lebendiger Beweis dafür, dass künstlerische Reife nicht Stillstand bedeutet. Die Wiener Brut, Katharina Straßer und Yasmo zeigten im Stadtsaal Wien, wie sich Tradition und Gegenwart produktiv reiben können. Ein Abend, der gleichermaßen unterhält, fordert und nachhallt.

 

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Autorin: Isabel Victoria

 

 

Fazit

 

 

„die besten jahre“ war kein retrospektiver Blick zurück, sondern ein lebendiger Beweis dafür, dass künstlerische Reife nicht Stillstand bedeutet. Die Wiener Brut, Katharina Straßer und Yasmo zeigten im Stadtsaal Wien, wie sich Tradition und Gegenwart produktiv reiben können. Ein Abend, der gleichermaßen unterhält, fordert und nachhallt.

 

 

 

 

 

Autorin: Isabel Victoria

 

 

 

FotoCredits: Reza Sakari, www.fofografwien.at