Vom Liebesbrief bis zum Bewerbungsgespräch
Mit seinem neuen Programm nimmt Benedikt Mittmannsgruber das Publikum mit auf eine Reise durch die letzten 30 Jahre seines Lebens. Von der Schulzeit, in der er endlich seinen ersten Liebesbrief bekam - zugegeben vom Religionslehrer, aber man nimmt, was man kriegt. Bis hin zum ersten Bewerbungsgespräch, das sich verdächtig stark wie ein Date angefühlt hat.
Wenn Mama online geht
Ältere Menschen und soziale Medien - eine Kombination mit eingebautem Risiko. Bestes Beispiel: seine eigene Mutter, die ihn regelmäßig mit Sinnsprüchen auf WhatsApp beglückt. Auf der Bühne zeigt er eindrucksvoll, dass zwischen gut gemeint und gut gemacht oft ein ziemlich großer Unterschied liegt.
Geschenksuche mit Nebenwirkungen
Schon mal gefragt, wie man von der Suche nach dem perfekten Geschenk plötzlich im Swingerclub mit der eigenen Mutter landet? Benedikt Mitmannsgruber teilt dieses Erlebnis, vielleicht auch, um andere rechtzeitig davor zu bewahren. Ob das gelingt, bleibt allerdings fraglich.
Fazit
Am Ende wird klar: Benedikt Mitmannsgruber macht aus den Absurditäten des Alltags pointierte Unterhaltung mit viel Selbstironie. Dabei bleibt seine Heimat, das Mühlviertel, stets spürbar und spielt in fast jeder Erzählung eine wichtige Rolle.
Autorin: Jasmina Becirovic
FotoCredit: Anna-Sophie Kölbl

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